| Jörg-Uwe Hahn |
23. März 2007 |
Demographische und wirtschaftliche Entwicklung zwingt zum Umdenken
Integrationspolitik wird Thema im Landtagswahlkampf
|
|
Frankfurt – „Die hessische FDP wird die Frage ´Integration von
Migranten´ zu einem zentralen Thema im Landtagswahlkampf machen.“ Mit
diesen Worten kündigte der hessische FDP-Partei- und
Fraktionsvorsitzende, Jörg-Uwe Hahn, auf einem Symposium der
Karl-Hermann-Flach-Stiftung in Frankfurt ein umfassendes liberales
Integrationskonzept für Hessen an. Hahn machte deutlich, dass Hessen ein
weltoffenes und tolerantes Land mit einer großen Zuwanderungs- und
Integrationstradition sei. Für unzählige Menschen unterschiedlicher
Herkunft und Kultur sei Hessen zur Heimat geworden. „Diese Tradition
müssen wir nicht nur lebendig halten, Ziel muss es sein, Zuwanderern
gleiche Bildung- und Berufchancen zu gewähren und sie möglichst
umfassend am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben zu
beteiligen“, stellte der hessische FDP-Chef fest. Als Voraussetzung für
eine erfolgreiche Immigrationspolitik müsse regelmäßig ein
Migrationsbericht für Hessen erstellt werden. Auch müsse eine
differenzierte und umfassende Situationsbeschreibung für alle
Zuwanderer, einschließlich Aussiedler und Spätaussiedler, vorgenommen
werden. „Alleine die demografische Entwicklung in Hessen muss uns
wachrütteln. Die wirtschaftlichen Chancen einer schnellen Integration
sind für unser Bundesland von großer Bedeutung. Deshalb fordert die
hessische FDP eine zentrale Steuerung der Integrationspolitik in einem
Ministerium mit besonderer Verantwortung“, so Hahn abschließend.
|
|
|
|
| http://www.fdp-hessen.de/1117e7b0224.html |
23.03.2007 |
|