RömerMeine Anfragen
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Anfragen: Dienstbefreiung für städtische Beamte / 1997 Ruiniert die rot-grüne Bundesregierung die Volkshochschule Frankfurt und Einrichtungen freier Träger? / 1999
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Gemeinsame Fragen: Frage F 1139 vom 16.11.2004 Frage F 1144 vom 16.11.2004 Frage F 1149 vom 16.11.2004 Frage F 1248 vom 22.02.2005 Frage F 1040 vom 07.05.2009 Frage F 1597 vom 02.09.2010
Übernommene Fragen: Frage F 1 vom 17.05.2011
Meine Etatanträge
Meine Etatanträge Teil 2
Meine Etatanträge Teil 3
Zur Person Meine Biographie im städtischen Internet
Ehrenamtliche Stadträtin Dr. Renate Sterzel (FDP)
Dezernent Volker Stein (FDP)
Nach 29 Jahren stellten die Frankfurter Liberalen am 8. November 2001 mit Franz A. Zimmermann wieder einen hauptamtlichen Dezernenten. Seine Amtszeit endete am 31.10.2007.
Karl vom Rath (FDP) war vom 16. Oktober 1950 bis 30. September 1970 Kulturdezernent. Zuvor war für kurze Zeit von 1948 bis 1950 der Liberaldemokrat Peter Müller für den Wiederaufbau kultureller Einrichtungen verantwortlich. Der Liberale Karl vom Rath, auch "Kultur-Karlchen" genannt, war bei seinem Amtsantritt 1950 gerade einmal 35 Jahre alt. Vom Rath wurden nach 6 Jahren wiedergewählt, als einziger FDP-Stadtrat in einem von SPD und CDU dominierten Magistrat. Er blieb trotz der schwierigen Konstellation im Amt. Während der Amtszeit vom Raths wurden unter anderem das Opern- und Schauspielhaus gebaut, das Städel wieder errichtet und das TAT gegründet. Viele seiner Pläne wie der Wiederaufbau der Alten Oper oder ein Neubau des Museums für Vor- und Frühgeschichte scheiterten aber an finanziellen Gründen. Bei der Besetzung der Generalintendanz der Bühnen nahm ihm OB Willi Brundert das Heft aus der Hand. 1970 legte vom Rath sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder.
Von 1970 bis 1972 war der Liberale Dr. Bodo Helmholz erst Verkehrs-, dann Baudezernent.
Unsere weiteren hauptamtlichen Dezernenten waren Baudezernent Adolf Miersch (parteilos, FDP-nah) 1946-1956, der frühere Fechenheimer Bürgermeister.
Unsere bisherigen ehrenamtlichen Stadträte waren Dr. Bodo Helmholz 1960-1964, Heinz-Herbert Karry von 1960-1964, Ignatz Bubis von 1997 bis 1999 und Jürgen Heyne von 1999 bis 2003.
Bei der Kommunalwahl am 26.05.1946 erhält die FDP (damals noch LDP) 11,8 Prozent. Bei der darauffolgenden Wahl am 25.04.1948 konnte sich die FDP (LDP) auf 23,6% verdoppeln.
04.05.1952: 14,4%, 28.10.1956: 8,2%, 23.10.1960: 12,9%, 25.10.1964: 11,6%, 20.10.1968: 7,2%
Aktive liberale Stadtverordnete waren außerdem Dieter Fertsch-Röver von 1952 bis 1956 sowie hessischer Landtagsabgeordneter von 1983-1987.
Dr. Georg Ludwig Fertsch ist einer der Liberalen der ersten Stunde. Er war Mitglied des Bürgerrates von 5.9.1945 bis 19.5.1946 und erster Vorsitzender der Liberalen in Hessen. Erster Schatzmeister war der Frankfurter Ludwig Schäfer.
Die Frankfurter FDP trauert um ihren Ehrenvorsitzenden Wolfgang Mischnik, der im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Mischnik war von 1956 bis 1971 Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Frankfurt. Dem Stadtparlament gehörte er von 1956 bis 1961 an. Die Fraktion der Liberalen im Römer führte er neben seiner Tätigkeit im Bundestag. Nach Ansicht des FDP-Kreisvorsitzenden Franz Zimmermann verkörperte Mischnik "wahre Bürgernähe". Auf sein Betreiben hin seien die Ortsbeiräte eingerichtet worden, die einmal als "Grundschule der parlamentarischen Demokratie" bezeichnet habe. Mitte der 90er Jahre ernannte ihn die Frankfurter FDP zum Ehrenvorsitzenden.
Hans-Rudi Saftig war von 1972 bis 1981 Stadtverordneter und von 1981 bis 1989 hauptamtlicher Beigeordneter für Umweltschutz, Wirtschaftsförderung und Verkehr im Umlandverband Frankfurt am Main.
Die Ortsbeiräte wurden vor 40 Jahren auf Vorschlag der FDP eingerichtet. Ebenso die Fragestunde in der Stadtverordnetenversammlung.
Liberale vor uns waren z.B. Mayer Carl Freiherr von Rothschild (Liberal, Reichtagsabgeordneter), Maximilian Reinganum (Radikaldemokrat, Stadtverordneter 1867-1878), Dr. Johannes Franz Miquel (Nationalliberal, OB von 1880 bis 1890) und Dr. Dr. h.c. Franz Adickes (Liberal, OB von 1890 bis 1912).
Prominente Mitglieder der liberalen DDP waren Dr. Georg Voigt (DDP, OB von 1912 bis 1924), Dr. jur. Hermann Luppe (DDP, 23.11.1909 Stadtrat, 2. Bürgermeister 11.04.1913 bis Januar 1920) sowie Ludwig Landmann (DDP-Wirtschaftsdezernent 1917-1924 und Oberbürgermeister von 1924-1933).
Prominente Mitglieder der liberalen DVP waren Leopold Sonnemann (Reichtagsabgeordneter 1871 bis 1884 und Stadtverordneter 1869 bis 1880) und Richard Merton (DVP-Stadtverordneter von 1928 bis 1932 und Reichtagsabgeordneter von 1932 bis 1933).
Weitere Mitglieder der DDP in Frankfurt waren der Politiker und Lehrer Otto Hufnagel, die Kinderärzte Paul Grosser und Paula Philippson sowie Redakteure der "Frankfurter Zeitung" Arthur Feiler, Wilhelm Cohnstaedt und Sally Goldschmidt.
Rudolf Keller war Mitglied der Nationalsozialen Partei seit 1901 und später von 1918 bis 1926 der DDP. Ab 1930 wechelte er zur Deutschen Staatspartei. Am 4. Oktober 1927 wurde er zum Schul- und Kulturdezernent gewählt.
Friedrich Wilhelm Lehmann wurde am 15. Dezember 1931 zum Stadtkämmerer gewählt. Von 1926 bis 1930 war er Mitglied der DDP.
Bruno Müller stand der DVP nahe. 1928 wurde der Dezernent für die westlichen Stadtteile.
Prof. Dr. Hellmut Reinert war von 1926 bis 1933 erst Mitglied der DDP, dann der DStP. Er war Leiter des Revisions- und Organisationsamtes. Vom September 1945 bis 1960 war er hauptamtlicher Stadtrat.